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Gefahrenquellen

Beispiele für potentiell gefährliche Quellen elektromagnetischer Strahlung sind:

  • Warensicherungssysteme (Diebstahlsicherungen, Warensicherungsanlagen)
  • Rundfunksendeanlagen
  • Lautsprecher-Magnete
  • schnurlose Telefone oder Handys
  • elektrische Werkzeuge und Maschinen
Weitere Beispiele sind unten in einer Grafik eingetragen oder finden sich in den Hinweisen der Herzschrittmacher-Hersteller. Bei nahezu allen Gefahren hängt das Risiko sehr stark vom Abstand zwischen der Quelle und Ihrem Herzschrittmacher oder Defi ab. Dieses Phänomen lässt sich sehr leicht und unmittelbar mit dem Cardioman beobachten.

Der Cardioman hilft, ...

  • den erforderlichen Mindestabstand zu gefährlichen Geräten zu ermitteln
  • die in den Gebrauchsanweisungen dieser Geräte enthaltenen Angaben zu überprüfen
  • defekte Geräte zu erkennen, die ein höheres Risiko bergen
  • aber auch, Geräte zu erkennen, von denen keine Gefahr ausgeht

Mehr Sicherheit durch frühzeitige Warnung

Die Grenzwerte für die Gefährdung der Herzschrittmacherfunktion hängen von der Frequenz des Störfeldes ab. Der Cardioman warnt in allen Frequenzbereichen bereits vor Überschreiten der Grenzwerte. Dies wird durch den Vorwarnbereich in der folgenden Grafik illustriert. Unterhalb der Grafik finden Sie auch Beispiele für Geräte, die einen störenden Einfluss auf Herzschrittmacher haben können.

Ursachen für Funktionsstörungen

Bei der öffentlichen Debatte um so genannten Elektrosmog geht es darum, ob der menschliche Körper durch elektro-magnetische Strahlung beeinflusst werden kann. Die wissenschaftliche Meinung ist hierzu uneinheitlich. Immerhin gibt es Richtlinien und Grenzwerte für die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) von Elektrogeräten.

Bei Herzschrittmacher- oder Defi-Patienten geht es aber um ein anderes Problem:
Hier tritt der Körper nicht direkt mit der elektromagnetischen Strahlung in Wechselwirkung, sondern indirekt über das implantierte elektronische Gerät, das über die Elektrode zudem mit einer Antenne ausgestattet ist. In diesem Fall spielt nicht nur die Biologie, sondern - und sogar vor allem - die Physik eine Rolle.

Trotz zunehmender Sicherheit gegenüber äußeren Feldern bleiben auch bei modernen Herzschrittmachern Risiken einer Fehlsteuerung. Lesen Sie hierzu die ausführlichen Erläuterungen in Hintergrund.

In den meisten Fällen treten keine Störungen des Herzschrittmachers auf. In seltenen Fällen können aber Fehlfunktionen zu leichten bis schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen führen. Die Folge für den Träger des Herzschrittmachers sind dann Schwindel und Leistungsschwäche bis hin zu Bewusstlosigkeit sein. Bei Defi-Trägern können durch äußere Signale unnötige Schocks ausgelöst werden. Ist der Patient auf eine permanente Stimulierung durch den Herzschrittmacher angewiesen, kann es im schlimmsten Fall zum Herzstillstand kommen.



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